Über uns

Das Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) sieht sich in der Tradition der Friedlichen Revolution von 1989. Medien- und Meinungsfreiheit sowie unabhängiger Journalismus waren damals Kernforderungen hunderttausender Leipziger Demonstranten.

Heute gehören diese Freiheiten zu den unverhandelbaren, jedoch stets zu verteidigenden Grundwerten der demokratischen Gesellschaften Europas. In diesem Sinne eint die Vereinsmitglieder die Überzeugung, dass der Erforschung gesellschaftlicher Informationsstrukturen und Kommunikationsprozesse eine hohe Bedeutung zukommt. Die Institutsarbeit setzt sich vor allem mit dem Forschungsfeld »Medien und Journalismus in Europa« auseinander und leistet so einen Beitrag zur Stärkung der Medienfreiheit und Unabhängigkeit des Journalismus. Mit theorieorientierten und empirischen Untersuchungen wie auch mit praxisbezogenen Projekten trägt das Institut zur Aufklärung der Problemfelder, zur Erarbeitung von Problemlösungen sowie zum internationalen Diskurs bei.

Im Doktoranden-Programm des Instituts kooperiert das Institut mit Partnern wie der University of Westminster in London/Großbritannien; der Ghent University in Belgien, der Handelshochschule (HHL) und der Universität in Leipzig. Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig stellt dem EIJK die Infrastruktur an ihrem Stiftungssitz zur Verfügung und unterstützt es zudem durch die Vergabe von derzeit vier Promotionsstipendien sowie einer institutionellen Förderung.

Das Institut wurde  vom Lehrstuhl Journalistik (Prof. Dr. Michael Haller) der Universität Leipzig auf Anregung der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig entwickelt und im Frühjahr 2003 als ein Gemeinschaftsprojekt der Universität, der Medienstiftung und mit Unterstützung der Sparkassenversicherung Sachsen gegründet.

Der Vorstand

Inhaltliche und personelle Neuausrichtung: Europa im Fokus

Einstimmig hat die Mitgliederversammlung des Instituts für Praktische Journalismus- und Kommunikationsforschung eine neue Satzung verabschiedet und einen neuen Vorstand gewählt. Der gemeinnützige Verein wird künftig auch einen neuen Namen tragen: „Europäisches Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung e.V.“ (EIJK). Zum Wissenschaftlichen Direktor wurde Prof. Dr. Michael Haller gewählt. Als Geschäftsführender Direktor fungiert Stephan Seeger.

Die neu formulierte Satzungs-Präambel umreißt die Neuausrichtung: „Das Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) sieht sich in der Tradition der Friedlichen Revolution von 1989. Medien- und Meinungsfreiheit sowie unabhängiger Journalismus waren damals Kernforderungen hunderttausender Leipziger Demonstranten. Heute gehören diese Freiheiten zu den unverhandelbaren, jedoch stets zu verteidigenden Grundwerten der demokratischen Gesellschaften Europas. In diesem Sinne eint die Vereinsmitglieder die Überzeugung, dass der Erforschung gesellschaftlicher Informationsstrukturen und Kommunikationsprozesse eine hohe Bedeutung zukommt. Die Institutsarbeit soll sich vor allem mit dem Forschungsfeld “Medien und Journalismus in Europa« auseinandersetzen und so einen Beitrag zur Stärkung der Medienfreiheit und Unabhängigkeit des Journalismus leisten. Mit theorieorientierten und empirischen Untersuchungen wie auch mit praxisbezogenen Projekten trägt das Institut zur Aufklärung der Problemfelder, zur Erarbeitung von Problemlösungen sowie zum internationalen Diskurs bei.“

Michael Haller, Akademischer Direktor:

“Das Institut wurde geschaffen, um die Bedingungen zu erforschen, die unabhängigen Qualitätsjournalismus ermöglichen. Es ist darum folgerichtig, dass wir jetzt die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um einen Beitrag zur Stärkung der Medienfreiheit und des unabhängigen Journalismus in Europa zu leisten.”

 

Stephan Seeger, Vorstandsmitglied und Direktor Stiftungen der Sparkasse Leipzig:

„Die Neuausrichtung des Instituts wird den Medienstandort Leipzig stärken und die internationalen Aktivitäten der Medienstiftung trefflich ergänzen. Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig wird dem EIJK ein ebenso zuverlässiger Partner sein, wie sie es dem IPJ über die vergangenen mehr als zehn Jahre gewesen ist.“